Photovoltaikanlagen auf 14 Dächern
Im Pankower Pankeviertel haben die Berliner Stadtwerke auf Gebäuden der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG eine der größten Mieterstrom-Photovoltaikanlagen Deutschlands errichtet. Das Projekt besteht aus 24 Einzelanlagen auf 14 Dächern in fünf benachbarten Straßen. Mit 4.800 m² entspricht die Modulfläche der Größe eines Fußballplatzes. Die Anlage wurde seit 2015 in mehreren Schritten installiert und kann die 1.120 Haushalte der Siedlung künftig mit rund 520.000 kWh Strom im Jahr versorgen. Damit können rund 50 Prozent des Bedarfs der Mieterstromkunden mit klimafreundlichem Strom vom Dach gedeckt und 290 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.
„Mieterstromprojekte sind wichtig, weil sie die Energiewende für die Bürgerinnen und Bürger konkret und mitgestaltbar machen“, sagt Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher. „Nur so lässt sich das anspruchsvolle Ziel der Klimaneutralität Berlins bis 2050 erreichen.“
„Wir steuern gerne die Dachflächen zur klimaschonenden und kostengünstigen Energieerzeugung für Mieterstromprojekte bei“, sagt Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG. „So können wir unseren Mietern, ganz im Sinne unserer Nachhaltigkeitsstrategie, ein hervorragendes Angebot für hausgemachten Öko-Strom machen.“
„Wir werden mit den Stadtwerken die Energiewende in Berlin nach vorn bringen“, sagt Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke-Muttergesellschaft Berliner Wasserbetriebe. „Dazu setzen wir vor allem auf Quartiers- und Mieterstromprojekte sowie auf Energieeffizienzprojekte für das Land Berlin “, sagt Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke-Muttergesellschaft Berliner Wasserbetriebe.
Pressemitteilung der Berliner Stadtwerke und der GESOBAU AG vom 30.06.2017